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Daten auslagern: Externe Speichermedien
Das Bundesverteidigungsministerium musste 2007 den Verlust wichtiger geheimdienstlicher Daten einräumen, nachdem ein technischer Defekt eines externen Speichermediums zur Zerstörung dieser Daten führte. Ein anderes Beispiel kommt aus den USA – sensible Daten des US-Militärs wurden durch den Verlust von USB-Sticks preisgegeben. Diese tauchten schließlich 2006 auf einem Basar in Afghanistan wieder auf - der Inhalt: Namen von afghanischen Spionen, die für die USA arbeiten.
USB-Stick
Gemeinsam mit den steigenden internen Festplattenkapazitäten der Computer, wächst gleichermaßen der Einsatz zusätzlicher externer Datenträger. Doch mit den unterschiedlichen Einsatzorten und -zwecken der externen Speichermedien entstehen auch neue Probleme. Diesen sollten Sie sich bewusst sein – auch wenn sie weniger spektakulär sind als die oben genannten Beispiele.
So ist die Lebensdauer von Speichermedien nicht unbegrenzt. Im Fall externer Speichermedien ist dieses Problem noch gravierender, da diese durch den Transport höheren Beanspruchungen ausgesetzt sind, als interne Datenträger. So gehen Daten schon mal verloren, beispielsweise weil der USB-Stick ins Wasser gefallen ist. Weitere Probleme können aus dem Verlust des externen Datenträgers entstehen. Was würde es für Sie bedeuten, wenn Ihre Steuererklärung oder Ihr gesamtes Adressverzeichnis in die Hände eines Fremden fiele?
Nicht selten gelangen solcherart Daten zur Veröffentlichung im Internet oder werden an den meistbietenden Adresshändler veräußert.
Sichere Verwendung externer Speichermedien
Grundsätzlich: externe Speichermedien haben den Vorteil der „Mobilität“ - so passt der USB-Stick, eine CD oder auch die externe Festplatte in die Hemdtasche. Dieser Vorteil kann sich bei Verlust oder Diebstahl ins Gegenteil verkehren. Deswegen sollten Sie ' sensible Daten, auf externen Speichermedien unbedingt verschlüsseln. Außerdem sollten Sie eine Kopie der Daten auf Ihrem Computer behalten, um bei Verlust oder Defekt des externen Speichermediums nicht das Nachsehen zu haben.
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USB-Festplatte
Trotz den beschriebenen Risiken zeugt es von Weitsicht, wenn Sie externe Speicher verwenden, um Sicherungen Ihrer Daten anzulegen. In Anbetracht der gewünschten Aufbewahrungszeit sollten Sie aber auf die voraussichtliche „Haltbarkeit“ des verwendeten Mediums achten. Die Datensicherung auf einer CD hat bspw. schon ab fünf Jahren ihre Halbwertszeit überschritten. Auch bei optimaler Lagerung und unter Beachtung von Luftfeuchtigkeit, Staub und Temperatur ist die Lebenszeit bereits nach 10 Jahren in vielen Fällen abgelaufen.








