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Ärger mit Kaspersky Internet Security 2011
Kaspersky IS 2011: Schlüssel gesperrt
Nanu, was ist da los?
Eine Recherche auf Kasperskys Website nach "Schlüssel gesperrt" fördert folgenden Hinweis zu Tage:
Dort steht dann unter anderem:
"Die schwarze Liste für Schlüsseldateien ist eine Datenbank,die Informationen über Schlüsseldateien enthält, die von den Kaspersky-Lab-Programmen nicht mehr verwendet werden können. In dieser Datenbank sind Schlüsseldateien enthalten, die aus den folgenden Gründen gesperrt wurden:
- der Schlüssel wurde ausgetauscht, da es Probleme bei seiner Funktionsweise gab;
- der Schlüssel wurde ausgetauscht, da er auf dem Computer mit einem falschen Datum installiert wurde;
- der Schlüssel wurde aufgrund von Diebstahl ausgetauscht;
- der Schlüssel befindet sich auf Piratenservern (und kann frei heruntergeladen werden)."
Aha, das Stichwort "schwarze Liste" hilft mir ein wenig weiter. Als das bei mir installierte Kaspersky Internet Security (KIS) gestern das automatische Update durchführte, gab es anscheinend irgendwelche Probleme mit dem Server. Jedenfalls konnte ich das Update nicht vollständig durchführen. Es hing bei 99 Prozent des Downloads.
Irgendwann tauchte dann ein Warnhinweis von KIS auf, dass die schwarze Liste beschädigt sei. Was genau das zu bedeuten hatte, und wie ich als Nutzer darauf reagieren sollte, wurde allerdings nicht mitgeteilt. Ein Rollback zu den alten Datenbanken klappte nicht und auch ein Neustart von KIS samt neuem Update halfen nicht.
Kaspersky IS 2011: Datenbanken beschädigt
Die oben zitierten Hinweise bringen mich nun auch nicht weiter. Ich habe das Programm im Laden gekauft und Ende 2010 installiert. Seitdem lief es brav und verrichtete seinen Dienst.
Was nun?
Auf der oben verlinkten Kaspersky-Seite steht dann weiter unten auch noch:
"Wenn
- die Datei black.lst nicht vorhanden ist,
- die Datei black.lst beschädigt ist,
- der in Kaspersky Endpoint Security angegebene Lizenzschlüssel in der schwarzen Liste der Schlüsseldateien enthalten ist,
funktioniert das Programm nicht!"
Na toll! Wegen der vermutlich beim unvollständigen Update beschädigten "schwarzen Liste" black.lst läuft KIS nicht mehr und ein Update zum Reparieren der Liste - wie empfohlen - funktioniert auch nicht mehr.
Als nächstes versuche ich, die Lizenznummer für die gekaufte Lizenz erneut einzugeben, um KIS wieder in einen arbeitsfähigen Zustand zu versetzen. Das klappt auch nicht. Die Lizenz wird als bereits in Benutzung gemeldet. (Kein Wunder, da ich sie ja bereits benutze.
Nun ist guter Rat teuer. So komme ich nicht weiter.
An dieser Stelle müßte ich nun wohl anfangen, mich mit dem Hersteller (Kaspersky) in Verbindung zu setzen, und in langen Telefonaten und/oder E-Mails mein Problem und mögliche Lösungen zu diskutieren. Meine langjährige Erfahrung mit den Hotlines/Service-Abteilungen von Software-Herstellern sagt mir: Es kann Stunden oder eher sogar Tage dauern, bis sich eine Lösung für das Problem findet. Die anfallenden Telefonkosten werden möglicherweise recht hoch ausfallen.
Das ist der Punkt, wo ich den Reparaturversuch abbreche. Stattdessen suche ich eine vor einer Weile gekaufte, bisher ungenutzte KIS-Lizenz heraus, gebe den Lizenzschlüssel ein und aktiviere die neue Lizenz. Das klappt auch.
Unterm Strich habe ich also die Restlaufzeit der alten Lizenz verschenkt und somit rund 60 Prozent des Kaufpreises umsonst ausgegeben. Verständlicherweise bin ich davon alles andere als begeistert. Aber wenigstens läuft KIS wieder.
Meine schlechte Meinung über den Aktivierungszwang bei Software wurde diesen Morgen jedenfalls wieder einmal bestätigt.
- Robert A. Gehring's blog
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leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen...
Der Analyse, dass eine zentrale Schwachstelle vieler Anwendungen "vor der Tastatur" zu finden sei, kann man nur zustimmen. Etwas skeptischer bin ich jedoch bei...




