Anonymität im Internet – ein knappes Gut?

Anonym surfen mit Maske (60px)
Nach dem Massenmord in Norwegen werden die Rufe nach einem "Ende der Anonymität im Netz" laut. Was das Eine mit dem Andren zu tun hat, ist nicht zuletzt auch eine Frage der Phantasie und Vorstellungskraft.

(Link zum Artikel bei Spiegel Online)

Doch gerade die Möglichkeit auch unerkannt zu publizieren ist eine, die nicht nur in der Vergangenheit Entstehungsbedingung auch für das war, was heute Kultur ist. Namen wie Kaspar Hauser, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Peter Panter sind berühmte Pseudonyme, die - ginge es nach den Gegnern der Anonymität im Netz - dort nicht mehr möglich wären.

Die interessante Kampagne 'my name is me' setzt sich für die Wahlfreiheit des benutzten Namens in Sozialen Netzwerken ein und gibt viele Gründe, warum das Publizieren auch ohne Angabe der biometrischen Ausweisdaten im Internet weiterhin möglich sein muss.