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Des einen Freud, T-Onlines Leid
Das ist gut für die Einen, die derzeit weniger Spam von T-Online Adressen erhalten und zur selben Zeit schlecht für jene, die eine T-Online Adresse ihr Eigen nennen. Denn für Letztere bedeutet dies in vielen Fällen, dass ihre versendete Email nicht ausgeliefert wird – sondern als unerwünscht zurückgewiesen oder gar verworfen wird.
Dabei haben sich wohl nur die wenigsten T-Online Benutzer bewusst dazu entschieden, Spam zu versenden – viel eher machte sich da wohl 'der Geist aus der Maschine' in Form von fremdgesteuerten Trojanern bemerkbar.
Genau an dieser Stelle machen sich wiederum die als 'RBL's (real-time-blacklist) bezeichneten Verzeichnisse verdient. Diese Verzeichnisse werden von vielen Mailsystem genutzt, in dem etwa ein Ziel-Mailsystem vor Annahme einer eingehenden Email zunächst solche RBL auf einen Eintrag des ausliefernden Mailserver befragt. Ist das versendende Mailsystem in diesem Verzeichnis gelistet, so wird die Email zurückgewiesen.
In den letzten Tagen war T-Online gleich auf zwei der wohl prominentesten Vertretern von RBL Verzeichnissen auffällig geworden. Spamhaus und SpamCop führten Einträge aufgrund verstärkten Spam-Aufkommens. Bei beidem ist zwischenzeitlich T-Online wieder entfernt.
Ein Vertreter von SpamCop bekräftigt gegenüber Heise, dass T-Online derzeit zu Recht in den RBL gelistet sei. T-Online arbeitet an einer Beseitigung des Problems und kündigte Änderungen in den Nutzungsbedingungen an – evtl. werden diese ja auch von Bots und Trojanern gelesen.
- René Paulokat's blog
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leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen...
Der Analyse, dass eine zentrale Schwachstelle vieler Anwendungen "vor der Tastatur" zu finden sei, kann man nur zustimmen. Etwas skeptischer bin ich jedoch bei...




