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EU-Wettbewerbshüter nehmen Googles Geschäftsgebahren unter die Lupe
Hat Google seine marktbeherrschende Stellung bei der Onlinesuche missbraucht oder nicht? Um das herauszufinden, haben die EU-Wettbewerbshüter Ende November 2010 ein formales Untersuchungsverfahren gegen Google eingeleitet. Wie von der New York Times berichtet wurde, geht die Kommission dabei außerordentlich gründlich vor. Sie hat Fragebögen mit rund 120 Fragen zum Verhalten von Google gegenüber Kunden und Wettbewerbern verschickt. Aus den Antworten will die Kommission herauslesen, ob Google Suchergebnisse manipuliert hat.
Unter anderem wollen die Wettbewerbshüter von Google-Kunden Folgendes wissen: "Bitte legen Sie dar, ob und wenn ja, in welchem Umfang, Ihre Ausgaben für Werbung bei Google jemals einen Einfluss auf Ihr Ranking in Googles Suchergebnissen gehabt haben. Hat Google Ihnen gegenüber jemals erwähnt, dass höhere Werbeausgaben Ihr Ranking in Googles Suchergebnissen verbessern könnte?" Wenn vorhanden, sollten die Befragten auch "unterstützende Dokumente" für ihre Aussagen beibringen.
Von spezialisierten Suchanbietern wollen die Marktwächter wissen, wie viel Traffic von Google und anderen Suchmaschinen wie Bing und Yahoo zu ihrem Angebot geleitet wurde. Außerdem fragen sie danach, welche Auswirkungen die Einführung spezialisierter Suchangebote durch Google auf die Spezialanbieter hatte. Schließlich sollen die spezialisierten Suchanbieter mitteilen, ob sie "von der Existenz von Features in Googles Suchalgorithmus wissen, die [...] das Ranking oder die Anzeige Ihres speziellen Suchangebots benachteiligen."
Welchen Unternehmen die Fragebögen im Einzelnen zugesandt wurden, ist nicht bekannt.
Ein Google-Sprecher erklärte am Donnerstag, dass das Unternehmen "mit der Kommission zusammenarbeiten werde, um alle Befürchtungen zu zerstreuen".
- Robert A. Gehring's blog
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leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen...
Der Analyse, dass eine zentrale Schwachstelle vieler Anwendungen "vor der Tastatur" zu finden sei, kann man nur zustimmen. Etwas skeptischer bin ich jedoch bei...




