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Googles großer Lauschangriff
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Wo sie fuhren, belauschten sie auch den WLAN-Funkverkehr aus den Gebäuden der Umgebung. Die eingefangenen Daten wurden dann auf Festplatte gespeichert. Dabei wurden - anders als von Google zuvor erklärt - deutlich mehr Daten als nur die Netzwerkkennung (SSID) und MAC-Adresse der jeweiligen WLAN-Router erfasst (wir berichteten).
Google beteuerte daraufhin, dass es sich um ein Versehen gehandelt hätte, und stellte die - mutmaßlich illegale - Lauschaktion ein. Zur Beruhigung der Gemüter erklärte Google zudem, dass ohnehin nur unkritische Datenschnipsel erfasst worden wären.
So ganz unkritisch waren die Daten aber wohl nicht...
Inzwischen konnten Fachleute die von Google aus dem Funkverkehr gefischten Daten genauer in Augenschein nehmen. Spezialisten der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs (Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés, kurz CNIL) kamen dabei zu dem Ergebnis, dass Google auch E-Mail-Passwörter und sogar Teile von E-Mails mitgeschnitten hat. Das berichtet Golem.de.
Eine private Lauschaktion in dieser Größenordnung dürfte beispiellos sein. Welche Konsequenzen sich darauf für das Unternehmen Google ergeben, bleibt abzuwarten.
Auf jeden Fall macht dieser Vorfall klar, wie wichtig es ist, seinen WLAN-Funkverkehr sicher zu verschlüsseln. Man weiß ja nie, wer "da draußen" alles lauscht, nicht wahr?
- Robert A. Gehring's blog
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Neueste Kommentare
leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen...
Der Analyse, dass eine zentrale Schwachstelle vieler Anwendungen "vor der Tastatur" zu finden sei, kann man nur zustimmen. Etwas skeptischer bin ich jedoch bei...




