iTunes darf nicht zum Herstellen von Massenvernichtungswaffen benutzt werden

Wer liest immer das Kleingedruckte in Software-Nutzungsverträgen? Anscheinend nicht so viele Menschen, sonst wäre schon früher aufgefallen, dass in einigen ziemlich viel Unverständliches steht.

Im Concurring Opinions Blog, einem Weblog, in dem Anwälte und Jura-Hochschullehrer rechtliche Fragen diskutieren, deckt Nate Oman letzte Woche eine Kuriosität in Apples Nutzungsverträgen der populären iTunes Software auf.

In diesen wird ernsthaft die Nutzung der Software iTunes zum Herstellen von Massenvernichtungswaffen untersagt. Es geht aber noch weiter: So wird auch verboten, iTunes in einem Land zu benutzen, dass unter einem US-Embargo steht. Nate Oman kommentiert das belustigt:

"All die Al-Qaida Agenten, die sich in den nordwestlichen Grenzprovinzen zu Pakistan verstecken, den Drohnen-Angriffen ausweichen und dabei Britney Spears Lieder anhören, die sie sich mit iTunes heruntergeladen haben, verstoßen gegen die Geschäftsbedingungen - auch wenn Sie für die Musik bezahlt haben!"

Nate Oman und viele Kommentatoren witzeln in dem Weblog, dass Terroristen davon bestimmt sehr beeindruckt sein werden...

Aber ernsthaft gefragt: Wann gibt es endlich Nutzungsverträge, die für Verbraucher verständlich und handhabbar sind?