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Proteste: Freiheit statt Angst
Die im fünften Jahr stattfindende Demonstration hatte das Ziel, die Bedeutung freier Kommunikation für Demokratie-, Menschen- und Freiheitsrechte hervor zu heben.
Neben Kritik am Einsatz von 'Nacktscannern', der Video-Überwachung des öffentlichen Raums und den negativen Auswirkungen der elektronischen Gesundheitskarte (eCard) machte ein breites Bündniss auf mögliche Versuche der Bundesregierung aufmerksam, eine neue Vorratsdatenspeicherung einzuführen. Eine solche war bereits nach der erfolgreichen Klage vor dem Bundesverfassungsgericht im März 2010 von den Verfassungsrichtern für verfassungswidrig erklärt worden. Die Richter verpflichteten deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung der bis dahin gesammelten Daten. Nachfolgend bemühten sich Befürworter einer Vorratsdatenspeicherung u.a. mittels Kriminalitätsstatistiken das Internet als 'rechtsfreien Raum' zu zeichnen, der zu kontrollieren sei.
In einer gemeinsamen Aktion maskierten sich Teilnehmerinnen der Abschlusskundgebung spontan mit von den Organisatorinnen bereitgestellten - klein geratenen - Augenbinden, um symbolisch für den Erhalt einer privaten Kommunikation einzutreten. Offensichtlich bestand die Befürchtung, dass mit wirksamer Anonymisierung die Grenze des nach Versammlungsrecht erlaubten überschritten würde. So wurden während der Demonstration auch Teilnehmerinnen durch die Bereitschaftspolizei aufgefordert, die mitgebrachten 'Guy Fawkes' Masken abzusetzen, da diese als 'Vermummung' betrachtet würden.
In einer Presseerklärung betont das Bündnis, dass sich die Bewegung verstetigt hat und kündigt im Falle einer neuerlichen Vorratsdatenspeicherung an, dass sie "mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit wieder mehrere zehntausend DemonstrantInnen auf die Straßen bringen können".
Derzeit mobilisiert das Bündnis gegen Vorratsdatenspeicherung zur Zeichnung einer E-Petition gegen eine neuerliche Einführung einer verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung. Bis Mittwoch, den 14. September besteht noch die Möglichkeit die Petition mit zu zeichnen.
- René Paulokat's blog
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Neueste Kommentare
leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen...
Der Analyse, dass eine zentrale Schwachstelle vieler Anwendungen "vor der Tastatur" zu finden sei, kann man nur zustimmen. Etwas skeptischer bin ich jedoch bei...





Kommentare
leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen ueberwachungsarten ob im netz oder per telefon es wird alles ueberwacht und das welt weit! meine meinung ist statt sich mit diesen sachen zubefassen sollte wichtiger weise ueberlegt werden wie das volk bewahrt werden kann und sollte - denn wir gehen immer sicherer einer ganz schlechten zeit entgegen und ja vielleicht dem ende unserer unabhaengigkeit - denn was gibt es noch fuer dinge die wir tun duerfen ohne bevormundet zuwerden oder gegen verbote zu klagen was nur zeit und geld kostet doch denn sinn nicht erfuellt - es ist wichtiger wieder miteinander zuleben und zuhelfen anstatt sich dem anderen oder nachbarn abzuwenden denn die zeit wird uns zeigen wie weit wir mit unserem egoismus gekommen sind! denn dann haben wir uns mitschuldig gemacht und sind unbewusst die handlanger von regierungs- und wirtschaftskriminalitaet geworden! denn die finanzkrise steht immer noch nicht im aufbruch alles kommt erst noch und viel krasser und boeser als je einer nur ahnen kann oder konnte! WERTVOLL WAR DER MENSCH - WERTVOLL IST NUR NOCH MACHT UND KAPITAL! und dies muss wieder umgekehrt werden egal wie weh es vielen persoenlich tun wird abgeben ist sinnvoller als zu bunkern und nichts mehr damit anfangen zukoennen.
ich verbleibe mit dem satz " wer ein herz fuer tiere hat sollte auch wieder ein herz fuer seine mitmenschen haben" glg. keinohr