Risiko PDF-Dokumente

Wie Golem.de heute berichtet, wird eine Sicherheitslücke in Adobes Acrobat-Produkten inzwischen massiv von Angreifern ausgenutzt, um sich mit Hilfe manipulierter PDF-Dokumente Zugang zu Computern zu verschaffen. Viele Antivirus-Programmen sollen noch nicht in der Lage sein, solche Angriffe abzuwehren. Seien Sie also auf der Hut!

Mitte September wurde die kritische Sicherheitslücke in Adobes Acrobat-Produkten bekannt (wir berichteten). Adobe will sich aber noch bis zum 12. Januar Zeit lassen, um die Lücke zu schließen.

Sein Sie deshalb besonders vorsichtig im Umgang mit PDF-Dokumenten aus Quellen, deren Vertrauenswürdigkeit Sie nicht genau einschätzen können!

Deaktivieren Sie außerdem sicherheitshalber die JavaScript-Unterstützung im Acrobat Reader (oder im Acrobat). Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:


  1. Wählen Sie im Menü "Bearbeiten" (Windows, Unix) bzw. "Acrobat Reader" oder "Acrobat" (Mac) den Menüpunkt "Voreinstellungen" (Version 9) bzw. "Grundeinstellungen" (Version 8)

  2. In der linken Spalte des erscheinenden Einstellungsfensters wählen Sie den Punkt "JavaScript"

  3. Löschen Sie das Häkchen neben dem Eintrag "Adobe JavaScript aktivieren" (rechtes Fensterteil oben)

  4. Schließen Sie das Einstellungsfenster.


Alternativ können Sie auch ein anderes Anzeigeprogramm als den Acrobat Reader für PDF-Dokumente verwenden.