Spielgeld statt Datenschutz

Süddeutsche Zeitung
Die Süddeutsche Zeitung berichtete gestern über ein neues "Bezahlmodell in Online-Spielen". Die Spiele-Anbieter blenden dabei Werbung in einem an und für sich kostenlosen Spiel ein.

Dafür, dass die Spieler sich die Werbung anschauen, bekommen sie Spielgeld in der jeweils gültigen, virtuellen Währung. Damit können sie dann virtuelle Gegenstände erwerben, um sich eine bessere Position im Spiel zu erarbeiten.

Die Spiele-Anbieter bekommen richtiges Geld, mit dem sie sich dann im wirklichen Leben wirkliche Gegenstände kaufen können.

Vebraucherschützer sehen bei diesem Modell zwei grundsätzliche Probleme: (a) Der neue Belohnungsmechanismus verstärkt die Suchtgefahr und (b) die Spieler müssen einen Teil ihrer Privatsphäre aufgeben. Die hinter dem Angebote steckenden Werbetreibenden wollen nämlich genau wissen, wer ihre Werbung konsumiert.

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