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Über Filesharing, Abmahnungen und den Streit um die Zahlen
Wer sich für die Diskussionen um illegale Downloads, eine Kulturflatrate und so genannte Piraterie interessiert, findet in den letzten Tagen einigen Lesestoff.
Der iRights.info -Redakteur Matthias Spielkamp, fragt in seinen offenen Brief an die Musikindustrie im Blog der "Zeit Online", warum in der Diskussion um illegale Downloads mit fragwürdigen Zahlen über angeblich entstandene Kosten und Schäden argumentiert wird. Spielkamp wirft der Musikindustrie vor: "nichts ist dran an den Zahlen. Ausgedacht, weitererzählt, zitiert, dann wieder zitiert, dann nochmal zitiert, und schon hat man Quelle über Quelle, auf die man sich berufen kann – völlig unabhängig davon, dass es nie eine belastbare Aussage gab."
In Frankreich werden kurz vor dem in Kraft treten des umstrittenen so genannten Three-Strikes-Gesetz erste Ideen zur Umsetzung des Gesetzes konkret. Ein privates Unternehmen, Trident Media Guard, dass sich bereits mit gefälschten Dateien, so genannten Fake-Files, in Filesharing Netzwerken einen Namen gemacht hat, will bis zu 25.000 Urheberrechtsverstöße täglich aufstöbern.
In Großbritannien hingegen hat eine Welle von Abmahnungen gegen angebliche Filesharer eine Welle des Protests losgetreten, denn viele der Abgemahnten beteuern ihre Unschuld.
Die Online-Zeitschrift "Darkmatter" hat eine ganze Ausgabe dem Thema des kulturellen Bedeutungswandels von Piraten und Piraterie gewidmet. In der fünften Ausgabe des englischsprachigen Journals wird untersucht, wie sich die Begriffe Pirat und Piraterie im letzten Jahrhundert verändert haben. Dabei betrachten die Autoren des Online-Journals die Begriffe in größtmöglicher Komplexität und denken über die so genannten digitalen aber auch die Wahrnehmung der somalischen Piraten nach.
- Susanne Lang's blog
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leute , wenn ihr mal in ruhe und ernsthaftigkeit nachdenkt dann muesste euch doch bewusst werden das es solche speicherungen, mitlesen von mails und anderen...
Der Analyse, dass eine zentrale Schwachstelle vieler Anwendungen "vor der Tastatur" zu finden sei, kann man nur zustimmen. Etwas skeptischer bin ich jedoch bei...




