95 Prozent der E-Mails sind Spam

E-Mail (60px)
Wie eine Umfrage der europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA ergab, sind 95 Prozent der versandten E-Mails unerwünscht. E-Mail-Provider filtern bereits 80 Prozent der eingehenden E-Mails heraus. Weitere 15 Prozent werden dann im Postfach des Nutzers als Spam aussortiert.

Der Umfrage nach kostet der Kampf gegen Spam die E-Mail-Provider eine Menge Geld. Selbst kleine Provider geben jährlich mehr als 10.000 Euro für Anti-Spam-Maßnahmen aus. Die größten der Branche investieren sogar Millionen in den Schutz vor der unerwünschten E-Mail-Flut.

Die meist genutzte Gegenmaßnahme sind sogenannte Blacklists. In diesen Listen werden bereits bekannte Spammer gesammelt. E-Mail-Provider können auf diese Listen zugreifen und sie als Filter für eingehende E-Mails einsetzen.

Bei der Umfrage, wurden zwischen Mai und Juli 2009 insgesamt 92 E-Mail-Provider aus 30 europäischen Ländern befragt. Die Umfrageergebnisse wurden von der ENISA bereits Mitte Dezember 2009 veröffentlicht und können als PDF von den Internetseiten der Organisation heruntergeladen werden.