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Firefox 3.6 verhindert die Installation problematischer Erweiterungen
Die wichtigste Neuerung stellt dabei das Verhindern der Installation inkompatibler Erweiterungen dar. Neben der Installation von Plug-Ins und Add-Ons war es bisher möglich, Firefox durch die Installation von Software in das „Components“-Verzeichnis zu erweitern.
Laut Johnathan Nightingale, Entwickler und Mitglied des Sicherheits-Teams von Firefox, kann die Installation solcher Erweiterungen aber erhebliche Probleme mit sich bringen: „verlorene Funktionalität, Geschwindigkeitseinbußen und Komplett-Abstürze – oft direkt beim Start des Browsers“.
Das Problem besteht darin, dass auf diese Weise installierte Erweiterungen nicht im Add-On-Manager von Firefox auftauchen und dadurch für den Nutzer unsichtbar und nicht zu deaktivieren sind. „Noch schlimmer aber ist, dass Komponenten, die auf diese Weise einfach in das Firefox-Verzeichnis installiert werden, keine Versionsinformationen enthalten. Das bedeutet, dass es keine Möglichkeit gibt diese zu deaktivieren, wenn der Nutzer Firefox aktualisiert und die Erweiterungen dadurch nicht mehr mit der neuen Version kompatibel sind“, erklärt Nightingale.
Für den normalen Nutzer soll sich durch diese Neuerung nichts verändern. Lediglich die Entwickler von Erweiterungen sind in Zukunft gezwungen, ihre Software in einem von den Firefox-Entwicklern vorgegebenen Format auszuliefern.




