Microsoft veröffentlicht neuen Sicherheitsbericht

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Microsoft hat gestern die 7. Ausgabe der Microsoft-Analyse zur IT-Sicherheit veröffentlicht. Darin stellt das Unternehmen eine wachsende Bedrohung durch Phishing, Würmer und Trojaner fest.

Die auf den Internetseiten des Unternehmens veröffentlichte Analyse gibt Einblicke in die Verbreitung von Schadprogrammen, Sicherheitslücken und Sicherheitsverletzungen im Zeitraum von Januar bis Juni 2009.

Dem Bericht nach hat die Anzahl von Phishing-Angriffen im ersten Halbjahr 2009 deutlich zugenommen. In den Fokus der Phisher sind dabei vor allem soziale Netzwerke geraten. Laut Microsoft zielten die Angriffe zudem „auf eine breitere Palette von Website-Typen ab als früher, wobei Spiele-Websites, Portale und die Online-Präsenz großer Unternehmen die am häufigsten angegriffenen Websites“ darstellten.

Nach wie vor stellen verschiedene Arten von Trojanern die größte Bedrohung bei der Verbreitung von Schadsoftware dar. Würmer haben im Vergleich zum vorigen Halbjahr zugelegt und bilden nun die zweithäufigste Kategorie von Schadprogrammen. Ebenfalls zugenommen haben Programme zum Diebstahl von Nutzerdaten. Dies ist laut Microsoft teilweise auf das wachsende Interesse an Zugangsdaten von Online-Spielern zurückzuführen. Dagegen war der Wurm Conficker, der Anfang des Jahres für viel Furore sorgte, bei privaten Internetnutzern nicht unter den zehn häufigsten Bedrohungen zu finden.

Nach Angaben von Microsoft wurden für die Analyse „durch Microsoft-Sicherheitsprodukte Daten von vielen Millionen Computern weltweit und aus den am intensivsten genutzten Internet-Onlinediensten gesammelt“ und ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse können als deutschsprachige Zusammenfassung von den Internetseiten des Unternehmens heruntergeladen werden. Der ausführliche Bericht ist dagegen nur auf englisch verfügbar.