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E-Mail-Betrüger nutzen Leid von Erdbeben-Opfern aus
Nach einer Katastrophe wie dem Erdbeben in Haiti ist die Hilfsbereitschaft weltweit sehr groß. Viele Menschen möchten den Opfern mit einer Spende helfen. Diese Hilfsbereitschaft nutzen E-Mail-Betrüger aus, um Spendengelder zu ergaunern.
Derzeit senden Betrüger E-Mails an zahlreiche Adressen in Deutschland und weltweit. Dort geben Sie sich häufig als Vertreter des Roten Kreuzes oder anderen Hilfsorganisationen aus und bitten um Spenden für die Erdbeben-Opfer in Haiti. Seine Spende soll der Adressat mittels Bargeld-Überweisung oder Geld-Transferdienst wie „Western Union“ übermitteln.
Paul Wood, Mitarbeiter des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec, stellt fest: "Leider schrecken Cyber-Kriminelle auch vor solchen schrecklichen Ereignissen wie in Haiti nicht zurück. Dies ist ein trauriges Beispiel dafür, dass es für diese Betrüger keine Grenzen gibt. Sie haben keinerlei Skrupel und schlagen auch aus derartigen Katastrophen Profit". Laut Symantec ist in nächster Zeit mit einer Zunahme solcher E-Mail-Betrugsversuche zu rechnen.
Wenn Sie den Erdbeben-Opfern eine Spende zukommen lassen wollen, dann informieren Sie sich zunächst auf den Websites der entsprechenden Hilfsdienste, im Videotext oder telefonisch über die Angaben zu den Spendenkonten. Dann kommt Ihre Hilfe auch wirklich bei den Betroffenen an. Im Übrigen versenden Hilfsorganisationen für Ihre Spendenaufrufe niemals E-Mails oder benutzen Bargeld-Transferdienste.
In unseren Links unten finden Sie einen Verweis auf ein Beispiel einer solchen betrügerischen E-Mail, damit Sie solche erkennen und einfach ignorieren können.






