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Vorsicht bei der Nutzung sozialer Netzwerke
In einem neuen Bericht warnt die Europäische Agentur für Netz-und Informationssicherheit ENISA vor einem allzu sorglosen Umgang mit sozialen Netzwerken. Sie nennt zudem eine Reihe von Grundregeln, um die Risiken bei der Nutzung von sozialen Netzwerken zu minimieren.
Mit dem Bericht möchte die Agentur in erster Linie das Bewusstsein für die Risiken und Gefahren bei der Nutzung sozialer Netzwerke stärken. Denn laut ENISA haben verschiedene Studien in Europa gezeigt, dass hier Defizite bestehen. Viele Nutzer sind sich der Sicherheitsrisiken nicht in ausreichendem Maße bewusst.
Einen thematischen Schwerpunkt des Berichts bildet die stark ansteigende Nutzung von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten. Insbesondere der Verlust eines Handys, in dem sämtliche privaten und geschäftlichen Kontakte sowie die Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken hinterlegt sind, kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
ENISA nennt in dem Bericht 17 goldene Regeln für den Umgang mit sozialen Netzwerken. Beispielsweise sollte man sich mit einem Pseudonym anstatt dem richtigen Namen anmelden. Gute Freunde wüssten schon, wer sich dahinter verbirgt. Ohnehin sollte man Freunde in sozialen Netzwerken sorgfältig auswählen und nicht davor zurückschrecken, Kontaktanfragen abzuweisen oder zu ignorieren.
Grundsätzlich sollten private und berufliche Informationen und Kontakte strikt getrennt werden. Wichtig sei auch, sich gut zu überlegen, welche Informationen, Bilder oder Videos man in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Denn was einmal eingestellt wurde, kann kopiert und irgendwo anders abgelegt werden. Die Daten können dann Jahre später unverhofft wieder auftauchen.
Für die Nutzung sozialer Netzwerke über Mobiltelefone raten die Autoren des Berichts unter anderem, Passwörter nicht auf dem Gerät zu speichern und ortsbezogene Dienste auf dem Handy ausgeschaltet zu lassen, wenn sie nicht benötigt werden.
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