Kritische Sicherheitslücken im Adobe Download Manager

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Von der kritischen Lücke im Adobe Download Manager sind Windows Systeme betroffen, auf denen vor dem 23. Februar eines der Programme Adobe Reader oder Adobe Flash Player installiert wurde. Angreifer können über diese Lücke beliebige Software auf den jeweiligen Computern installieren.

Nach den erheblichen Sicherheitsproblemen mit diversen Adobe-Produkten ist jetzt eine weitere Schwachstelle bekannt geworden - diesmal im Adobe Download Manager. Durch diese Sicherheitslücke können Angreifer Software auf fremden Computern installieren, ohne dass deren Nutzer dies bemerken. Selbst wenn Adobe Flash oder Adobe Reader wieder deinstalliert wurden, kann der Download-Manager Angreifern immer noch als Einfallstor für Schadsoftware dienen.

Der Download-Manager wird beim Installieren von Adobe-Produkten automatisch mitinstalliert. Im Normalfall wird der Download-Manager bei jedem Computer-Neustart automatisch wieder entfernt. Wer allerdings seinen Computer in der Regel nur in den so genannten Stand-by- oder Schlafmodus versetzt, könnte den fehlerhaften Download-Manager immer noch auf seinem Computer haben.

Wer sicher gehen möchte, dass sich der Download-Manager nicht mehr auf seinem Computer befindet, muss das auf recht umständliche Weise selbst prüfen. Adobe bietet dazu auf seinen Internetseiten eine englischsprachige Anleitung an.

Dem Computermagazin Golem.de zufolge gibt es noch eine zweite Sicherheitslücke im Download-Manager, zu der bislang noch keine weiteren Details bekannt sind. Dem Magazin nach möchte Adobe darüber erst Auskunft geben, wenn die Sicherheitslücke geschlossen werden kann.

Wir empfehlen Ihnen daher, den Download Manager sicherheitshalber vorübergehend zu deinstallieren. Dies können Sie unter dem Menüpunkt "Programme hinzufügen oder entfernen" in der Systemsteuerung vornehmen. Wählen Sie dort den Adobe Download-Manager aus der Liste der Programme aus und Klicken Sie auf „Entfernen“.