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Das Geschäft mit der Angst – Schadsoftware "Security Essentials"
Microsofts kostenloses Programm Microsoft Security Essentials schützt vor Viren und anderer Schadsoftware. Nun verbreiten findige Geschäftemacher eine Software namens Security Essentials 2010, die ähnlich wie das echte Microsoft-Produkt klingt und aussieht, im Kern aber selber Schadsoftware ist.
Das falsche Produkt Security Essentials 2010 (ohne den Zusatz "Microsoft") tarnt sich als Viren-Scanner. In Wirklichkeit lädt es Schadsoftware auf den Rechner des Anwenders. Sie verhindert dann den Zugriff auf Webseiten wirklicher Antivirus-Hersteller; stattdessen erscheint eine falsche Warnmeldung im Browser. Überdies ändert der Trojaner namens Win32/Fakeinit Einträge in der Windows-Registry und den Schreibtisch-Hintergrund.
Die Fälschung wird spätestens dann offenbar, wenn die Software den Anwender zu einem kostenpflichtigen Download auffordert. Denn die echte Software Microsoft Security Essentials ist kostenfrei zu beziehen. Einzige Voraussetzung ist eine legitime Installation des Microsoft-Betriebssystemes. Auf keinen Fall werden Lizenzgebühren für das Original verlangt.
"Das musste eines Tages so kommen. Gefälschte Anti-Virus-Produkte, die dem Original ähnlich sind, sind einer der ältesten Tricks überhaupt. Es überrascht mich nicht, dass es so gekommen ist, sondern dass es so lange gedauert hat", erklärte David Woods von Microsoft Security.






