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Schadprogramm statt Oscar-Verleihung
Betrüger nutzen das große Interesse an der Oscar-Verleihung aus, um Websurfer zum Kauf von sogenannter Scareware zu verleiten. Davor warnt der Sicherheitsspezialist Sophos auf seinen Webseiten.
Wer dieser Tage im Internet nach Neuigkeiten von der diesjährigen Oscar-Verleihung sucht, landet womöglich auf einer von zahlreichen betrügerischen Internetseiten.
Dort wird der Besucher zum Kauf eines vermeintlichen Antivirenprogramms aufgefordert, das direkt von der Internetseite heruntergeladen werden könne. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um sogenannte Scareware, die in der Regel zwar Geld kostet, aber keinerlei Schutz vor Viren bietet. Stattdessen enthält das Programm meist seinerseits Schadcode, der beispielsweise weitere Schadprogramme auf den Computer des Nutzers nachlädt.
Laut Sophos haben es die Betrüger mit Hilfe von speziellen Techniken zur Suchmaschinenoptimierung geschafft, ihre Webseiten sehr weit vorne in den Trefferlisten der großen Suchmaschinen zu platzieren.
Wie ZDNet.de berichtet, gelte die Warnung insbesondere auch für den deutschsprachigen Raum, da mit Christoph Waltz ein Österreicher mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Vorgehensweise der Betrüger ist allerdings nicht neu. Große Medienereignisse wurden schon des Öfteren ausgenutzt, um Websurfer auf manipulierte Internetseiten zu locken. Erst kürzlich wurde selbst das Erdbeben in Haiti zum Anlass genommen, Schadsoftware über angebliche Informationsseiten zu verbreiten.






