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McAfees Antiviren-Software setzt Windows XP Computer ausser Gefecht
Eine fehlerhafte Sicherheitsaktualisierung für McAfees Antiviren-Software VirusScan hielt fälschlicher Weise eine Windows-Systemdatei für einen Virus. Dadurch wurden zahlreiche Computer mit dem Betriebssystem Windows XP Servicepack 3 lahmgelegt und ließen sich nicht mehr korrekt starten.
Nach dem Einspielen der McAfee Sicherheitsaktualisierung 5958 identifizierte der Virenscanner VirusScan von McAfee die Windows-System-Datei svchost.exe fälschlicherweise als Schadsoftware w32/wecorl.a. In der Folge ließen sich die betroffenen Systeme nicht mehr korrekt benutzen. Nach einem automatischen Neustart gerieten betroffene Computer anscheinend in eine Endlosschleife und versuchten immer wieder neu zu starten.
Nach Aussage von McAfee sind Systeme mit Windows Vista und Windows 7 von dem Fehler nicht betroffen. Berichten im McAfees Forum zufolge waren mehr als 100.000 Rechner betroffen, darunter zahlreiche Firmencomputer.
Das fehlerhafte Update 5958 für McAfees Virenscanner VirusScan wird nach Herstellerangaben nicht mehr ausgeliefert. Stattdessen steht mit der Sicherheitsaktualisierung 5959 eine korrigierte Version zum Download bereit.
Heute Morgen um 9 Uhr, direkt nach Bekannt werden des Fehlers, lag nur ein Dokument von McAfee vor, in dem beschrieben wird, wie ein betroffenes System per Hand umständlich wieder repariert werden kann. Diese Anleitung war allerdings für Laien kaum umsetzbar. Seit heute Mittag stellt McAfee mit dem „Superdat Remediation Tool“ ein Hilfsprogramm zum Download zur Verfügung, mit dem die betroffenen Computer automatisch repariert werden können.






