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Foxit Reader verbessert Sicherheit beim Öffnen von PDF Dokumenten
Foxit Software hat jetzt eine neue Version seines PDF-Readers Foxit-Reader veröffentlicht. Der darin enthaltene "Safe Mode" bietet Schutz vor den aktuellen Schadsoftware-Angriffen auf PDF-Dokumente.
Seit Bekanntwerden der Sicherheitslücke in PDF-Readern Anfang April warnen IT-Sicherheitsspezialisten vor dem Einschleusen von Schadsoftware. Betroffen von dieser Lücke sind PCs mit Windows-Betriebssystemen.
Die Schwachstelle besteht darin, dass PDF-Dateien Programmcode durch andere Programme ausführen lassen können. Diese Funktion mit dem Namen "Launch Actions/Launch File" kann zwar deaktiviert werden, ist aber standardmäßig im Adobe Reader aktiviert. Adobe sieht bei diesem Problem bislang keinen Handlungsbedarf, empfiehlt aber dennoch, diese Funktion zu deaktivieren.
Foxit Software bietet mit dem Foxit Reader eine schlanke Alternative zum Adobe Reader an. In der neuen Version (3.3.0.0430) ist standardmäßig der sogenannte "Safe Mode" aktiviert. In diesem "Safe Mode" ist die sicherheitskritische Funktion "Launch Actions/Launch File" ausgeschalten. Foxit Software ist damit bislang der einzige Anbieter von PDF-Reader, der auf das seit einem Monat bekannte Sicherheitsproblem reagiert hat.
Laut dem Computermagazin Heise.de nimmt die Zahl der Angriffe auf PCs über die Sicherheitslücke in PDF-Anwendungen rasant zu. Dies gab sogar Anlass zu einem offenen Brief des IT-Sicherheitsdienstleisters F-Secure an Microsoft: Auf Grund der vermehrten Sicherheitsprobleme der Produkte Adobe Reader und Acrobat bittet F-Secure Microsoft, einen einfachen PDF-Reader in sein Betriebssystem zu integrieren, wie es beispielsweise bei Mac OS X bereits üblich ist. Denn ein einfacher PDF-Reader, ohne komplexe Zusatzfunktionen wäre weniger anfällig für viele der Sicherheitsprobleme, mit denen aktuell Adobe Reader und Acrobat zu kämpfen haben.






