IBM-Bericht: Weniger Phishing, mehr Trojaner

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Wie IBM-Forscher feststellen konnten, nahmen Phishing-Angriffe 2008 ab. Für ihren Bericht „IBM Internet Security Systems X-Force® 2008 Trend & Risk Report“ haben die Forscher die Sicherheitsrisiken und Schwachstellen im vergangenen Jahr beobachtet und analysiert. Ausführlich werden im Bericht Risiken und Gefahren wie Spam, Browser-Schwachstellen, Phishing und Schadsoftware analysiert und beschrieben.

Phishing war seit Jahren eine der beliebtesten Methoden von Betrügern, um an Kreditkartendaten zu gelangen. Die Banken und Geldinstitute haben aber massive Vorkehrungen ergriffen gegen das Phishing. Die Kunden wurden besser aufgeklärt und ein besseres TAN-Verfahren eingeführt. Die Maßnahmen zeigten Wirkung: Der Erfolg der Betrüger ging zurück.

Beim Phishing bekommen Verbraucher gefälschte E-Mails, die sie auf Websites leiten, die denen von Geldinstituten täuschend ähnlich sehen. Dort werden die ahnungslosen Verbraucher nach ihren Kreditkartendaten gefragt. Geben die Verbraucher ihre Daten in die angezeigten Formulare ein, landen diese direkt in den Händen von Betrügern. Die meisten Phishing-Betrugsversuche waren 2008 gegen eBays Bezahlsystem PayPal gerichtet.

Für 2009 vermutet das IBM-Forscher-Team, dass vor allem Trojaner-Angriffe zunehmen werden. Darauf weisen laut IBM massive Sicherheitsrisiken auf einer Vielzahl von Websites hin. Diese Sicherheitslücken können bei dem Verbraucher zum Infektion mit Trojanern führen.

Trojaner sind Schadprogramme, die Passwörter, Kontodaten und andere sensible Daten ausspähen. Trojaner werden über E-Mail, aber zunehmend auch über Browser verbreitet.