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Experten warnen vor geldgierigem Virus
Der Grund liegt in der Brisanz der möglichen Schäden, die der Virus anrichten kann: Er hat es gezielt auf Online-Banking-Konten abgesehen.
Wie insbesondere britische Medien seit Montag berichten, treibt eine neue Variante des Clampi-Virus ihr Unwesen. Der Virus installiert sich beim Besuch von bösartigen Webseiten auf dem Computer des Besuchers.
Laut The Times haben Experten der weltbekannten Sicherheitsfirma Symantec bestätigt, dass Clampi ca. 4500 Bank- und Finanzwebseiten beobachtet. Sobald sich ein Kunde mit infiziertem Rechner auf einer dieser Seiten anmeldet, stiehlt der Virus die Anmeldedaten. Die erbeuteten Daten gibt Clampi direkt an die Betrüger weiter, die die Schadsoftware in Umlauf gebracht haben. Denen steht dann das Online-Banking-Konto des Kunden offen.
In Großbritannien sollen bereits 1000 Windows-Computer infiziert sein. Experten warnen vor einer schnellen Ausbreitung der Schadsoftware. Im deutschsprachigen Raum sind bisher keine bestätigten Fälle bekannt.
Eine erste, eher harmlose Version von Clampi haben Kriminelle bereits 2005 in Umlauf gebracht. Die neue Variante soll wesentlich aggressiver sein und sich schneller verbreiten können als der Vorgänger. Die Analyse der neuen Variante ist allerdings noch nicht abgeschlossen.
Wir empfehlen Ihnen, von nicht vertrauenswürdigen Webseiten Abstand zu nehmen, um das Infektionsrisiko einzuschränken. Achten Sie auch immer darauf, dass auf Ihrem Computer eine aktuelle Antiviren-Software installiert ist. Insbesondere wenn Sie Online-Banking nutzen, sollten Sie darauf achten, Betriebssystem und Browser sicher zu konfigurieren. Auf Verbraucher sicher online finden Sie dazu Hilfestellungen und konkrete Anleitungen.






