Neuer Bericht zu betrügerischer Sicherheitssoftware

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Der Hersteller von Sicherheitssoftware Symantec hat heute die Ergebnisse einer Studie über betrügerische Sicherheitsprogramme bekanntgegeben. Wie der Bericht zeigt, hat sich das Spiel mit der Angst der Nutzer zu einem ernstzunehmenden Problem entwickelt.

Im Rahmen der Studie hat Symantec über 250 betrügerische Sicherheitsprogramme, auch Scareware genannt, ausfindig gemacht. Dem Unternehmen sind im Untersuchungszeitraum von Juli 2008 bis Juni 2009 mehr als 43 Millionen durchgeführte Installationen dieser Programme gemeldet worden. Wie Symantec weiter berichtet, waren 38 der 50 am meisten gemeldeten betrügerischen Programme bereits vor dem 1. Juli 2008 bekannt. Dass sie dennoch so große Verbreitung finden konnten, verdeutlicht den bestehenden Handlungs- und insbesondere Aufklärungsbedarf.

Meist werde die Angst der Nutzer vor Schadprogrammen ausgenutzt, so der Bericht. Während der Nutzer glaube, seinen Computer durch die Installation der vermeintlichen Sicherheitssoftware besser zu schützen, bringe die Software in Wirklichkeit gar keinen Sicherheitsgewinn. Nicht selten verschlechtere das Programm sogar die Situation, indem es beispielsweise die Deaktivierung anderer Sicherheitsvorkehrungen verlange oder den Computer mit neuer Schadsoftware infiziere.

Der veröffentlichte Bericht bietet eine detaillierte Analyse derzeit in Umlauf befindlicher betrügerischer Sicherheitssoftware und deren weltweiter Verbreitung. Er gibt Einblicke in die Funktionsweise der Programme und zeigt, welche Risiken sich dadurch für die Nutzer ergeben. Anhand von konkreten Beispielen erläutert er das Vorgehen der Betrüger, die laut Symantec für die Verbreitung dieser Programme „auf bewährte Vertriebs- und Bonusmodelle aus der Wirtschaft“ setzen.

Die Ergebnisse der Studie wurden von Symantec unter dem Titel "Report on Rogue Security Software" veröffentlicht und können von den Internetseiten des Unternehmens heruntergeladen werden. Neben dem ausführlichen Bericht findet sich auch eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie. Beide Dokumente sind nur auf englisch verfügbar.