Bankdaten

EU-Parlament will die Datenübermittlung an die USA einschränken

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Das EU-Parlament tritt beim Austausch personenbezogener Daten von EU-Bürgern mit den USA auf die Bremse. In zwei Ende der vergangenen Woche verabschiedeten Resolutionen fordern die Parlamentarier die EU-Kommission zu Nachbesserungen an den Verträgen auf.

Die US-Regierung macht Druck, um möglichst schnell wieder an die persönlichen Bank- und Flugdaten europäischer Bürger heranzukommen. Am Donnerstag warb US-Vizepräsident Joe Biden persönlich vor dem Plenum um die Zustimmung des EU-Parlaments für die Abkommen über den Austausch von Bankdaten (SWIFT) und Fluggastdaten. Er warnte die Europäer eindringlich vor den Gefahren des internationalen Terrorismus und betonte die Notwendigkeit eines umfassenden Datenzugriffs durch die US-Behörden.

EU-Parlament will Nachbesserungen beim Datenschutz für SWIFT-Abkommen

Datenschutz (60px)
Das Europäische Parlament verlangt von der spanischen EU-Präsidentschaft ausführliche Auskunft über das Bankdaten-Austauschprogramm mit den USA. Die Datenschutzbedenken müssten beim Abkommen berücksichtigt werden, fordern die Parlamentarier.

Das EU-Parlament lässt die Muskeln spielen. Die Parlamentarier drohen, dem geplanten Abkommen mit den USA über die Weitergabe von Daten zum Zahlungsverkehr der EU-Bürger (SWIFT-Abkommen) die Zustimmung zu verweigern. Das berichtet der Newsdienst EUobserver aus Brüssel.

Weihnachten – Feiertage auch für Online-Betrüger

Online-Shopping (60px) (Warenkorb)
Wer online einkauft, muss zur Weihnachtszeit besonders aufpassen. Online-Betrüger locken auf Webseiten mit billigen Angeboten. Je populärer der Artikel, desto größer ist die Gefahr, dass der Käufer statt der Ware Schadsoftware erhält oder komplett um sein Geld betrogen wird.

Betrüger sind zur Weihnachtszeit besonders aktiv, um Online-Käufer in die Falle zu locken. Mit Beginn der weihnachtlichen Einkaufszeit steigen auch die Warnungen von Sicherheitsunternehmen vor den Tricks der Betrüger.

Eine Liste der derzeit populärsten Produkte der Betrüger hat das Internet-Sicherheitsunternehmen F-Secure veröffentlicht.

Sicherheit sensibler Kundendaten hat für die meisten Unternehmen keine Priorität

Sicher surfen (60px)
Eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Imperva unter mehr als 500 US-amerikanischen und internationalen IT-Sicherheitsfachleuten macht deutlich, dass die sichere Aufbewahrung von Kundendaten in Unternehmen keine entscheidende Rolle spielt.

Der im Auftrag von Imperva vom Ponemon Institut durchgeführten Umfrage zufolge, geben 71 Prozent der Befragten an, dass Datensicherheit keine entscheidende Bedeutung in Ihrem Unternehmen besitzt. Besonders überraschend ist diese hohe Zahl vor dem Hintergrund, dass 79 Prozent der Befragten angeben, ihr Unternehmen sei bereits ein- oder mehrmals Opfer eines Datendiebstahls geworden.

Während in 55 Prozent der Unternehmen zumindest Kreditkartendaten speziell gesichert aufbewahrt werden, bleiben Bankdaten sowie andere persönliche Informationen meist ungesichert.

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