Europäische Kommission

Skype beklagt mangelnden Einsatz der Europäischen Kommission

Skype-Logo (60px)
Mobilfunkbetreiber ermöglichen ihren Kunden auch den Zugang zum Internet. Der zahlende Kunde erhält bei diesem, für unterwegs gedachten Zugang jedoch nicht die selben Möglichkeiten wie beim Internetanschluss zu Hause. Beispielsweise wird der Internet-Telefoniedienst Skype nicht gestattet.

In einem gestern veröffentlichten Blog-Eintrag kritisiert Jean-Jacques Sahel (Leiter des Teams für Regierungsbeziehungen in der EU) zum einen das Verhalten europäischer Mobilfunkbetreiber und zum anderen das träge Verhalten der Europäischen Kommission. Sahel findet deutliche Worte: Er sieht das offene Internet bedroht.

In der Tat offenbart ein Blick in die Tarifbestimmungen deutscher Mobilfunkbetreiber, dass bestimmte Dienste nicht gestattet sind.

Microsoft Windows in Zukunft mit freier Browserauswahl

Internet Explorer (60px)
Bisher hat Microsoft sein Windows-Betriebssystem standardmäßig mit dem hauseigenen Produkt Internet Explorer ausgeliefert. Während Windows auf dem Computer eingespielt wird, installiert sich der Internet Explorer automatisch mit. Andere Browserhersteller monierten: Die Entscheidung für den Verbraucher sei durch die Vorinstallation bereits getroffen.

„Für uns ist die heutige Entscheidung ein wichtiger Schritt zum Ende jahrzehntelanger Wettbewerbsstreitigkeiten in Europa“, so wird Microsofts Chefanwalt Brad Smith seit Mittwoch bei ZDNet.de zitiert. Die Wettbewerbsstreitigkeiten kamen letztendlich zustande, weil der Internet Explorer mit dem Installieren von Windows-Betriebssystemen automatisch auf den Computern der Verbraucher vorinstalliert wird.

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