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Google vereinfacht Widerspruch gegen Darstellung in Street View

Seit vergangenem Dienstag ist ein Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Fotos der eigenen Person, Fahrzeugen oder Wohnungen bei Google Streetview auch direkt auf der Internetseite von Google möglich. Hier stellt Google jetzt ein Online-Formular zur Verfügung. Zusätzlich wurde die Widerspruchsfrist auf acht Wochen, bis zum 15. Oktober verlängert.

Widerspruch bei Street View und Co: So geht's

Das Prinzip ist schnell erklärt: Autos fahren auf Deutschlands Straßen umher, auf denen eine Kamera mit Rundumblick montiert ist. Die aufgenommenen Bilder werden im Internet veröffentlicht, dabei sollen Personen und Kennzeichen unkenntlich gemacht werden. Damit lässt sich zum Beispiel der nächste Ferienort schon vom heimischen Sofa aus erkunden.

Google zeichnet versehentlich Daten aus privaten WLAN-Netzwerken auf

Während Google für seinen geplanten Street-View-Dienst Aufnahmen von Straßenzügen macht, werden automatisch ebenfalls Daten über vorhandene WLAN-Zugangspunkte gesammelt. Zunächst versicherte Google, dass in diesem Rahmen nur unkritische Daten aufgezeichnet würden. Nun hat sich diese Aussage als voreilig herausgestellt.

Verbraucherschutzministerin animiert Bürger zum Widerspruch gegen Google Street View

Street View soll nicht starten, bevor die Einspruchsrechte von Bürgern klar geregelt sind. Dies fordert Ministerin Ilse Aigner, die damit die anhaltenden Bedenken gegen den neuem Dienst unterstreicht. Sie rät dazu, gegen die Darstellung etwa des eigenen Hauses Widerspruch einzulegen.

Verbraucherschutzministerin Aigner: "Privates muss privat bleiben"

Nachdem Facebook auf die zunehmende Kritik seiner Nutzer nicht reagiert, wendet sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner mit einem offenen Brief persönlich an den Facebook-Gründer und Vorstandsvorsitzenden Mark Zuckerberg. Sie fordert, die persönlichen Daten von Facebook-Mitgliedern umfassend zu schützen.

Safer Internet Day 2010: BSI mit Hotline zur sicheren Internet-Nutzung

Morgen findet europaweit der Safer Internet Day 2010 statt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist mit dabei und schaltet eigens eine Telefonhotline wo Sie sich beispielsweise über die Risiken der Nutzung von sozialen Netzwerken aufklären lassen können. Doch das ist nicht die einzige Aktion an diesem Tag.

Mehr Engagement für Datenschutz nötig

Ungefragte Veröffentlichungen von Bildern bei Facebook, Videoüberwachung bei Schlecker, die umstrittene Weitergabe von SWIFT-Daten an die USA: Datenschutz-Verstösse werden immer häufiger. Am heutigen 4. Europäischen Datenschutztag erinnern Politiker und Verbände, dass dieses Thema alle Verbraucher dringend angeht.

Schärfere Gesetze gegen Online-Betrüger gefordert

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) fordert schärfere Gesetze gegen Online-Betrüger. Online-Kriminalität sei für die IT-Branche gefährlicher als die Wirtschaftskrise.

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