Facebooks Freundefinder und Datenschutz
„Deine Freunde warten“ – mit dieser und ähnlichen Meldungen animiert Facebook seine Mitglieder den sogenannten „Freundefinder“ zu nutzen. Diese Suchfunktion soll die Nutzer dabei unterstützen, ihre Freundschaftslisten auszubauen. Allerdings birgt der „Freundefinder“ Probleme, denn das Unternehmen sammelt damit Daten und das auch von Nichtmitgliedern – ohne deren Wissen oder Einverständnis.
Der „Freundefinder“
Oft erhalten Facebook-Neulinge auf Anhieb eine Reihe von Freundschaftsvorschlägen. Sei es eine alte Schulkameradin aus der fünften Klasse, der beste Freund oder ein Online-Händler, bei dem man das letzte Weihnachtsgeschenk erstanden hat. Da staunen die neuen Mitglieder nicht schlecht. Woher kennt Facebook bloß all diese Kontakte?!
Die Antwort ist einfach: Aus der Analyse gespeicherter Daten. Denn was die Meisten nicht wissen: Ihre E-Mail-Adresse ist Facebook häufig schon vor der Anmeldung bekannt. Doch wie kann das sein?!