Computerworld

WiFi-Gate: US-Gericht lässt Klage gegen Google zu

Google (60px)
Google muss sich in den USA für das illegale Abfangen von Passwörtern und E-Mails vor Gericht verantworten. Ein Bundesrichter in den USA hat Googles Antrag auf Abweisung der Klage zurückgewiesen.

Das als 'WiFi-Gate' bekanntgewordene Street-View-Datenschutzdebakel scheint für Google in den USA kein Ende nehmen zu wollen. Dort ist gegen das Unternehmen eine Klage wegen des Verstoßes gegen einzel- und bundesstaatliche Gesetze zum Schutz vor Abhöraktionen eingereicht worden. Google hatte beantragt, die Klage abzuweisen. Die Aufzeichnung des WLAN-Datenverkehrs durch Google-Autos sei nicht absichtlich erfolgt, sondern durch den Fehler eines Programmierers verursacht worden, erklärte das Unternehmen.

Conficker-Wurm bleibt gefährlich

Antiviren-Software (60px)
Noch immer stellt der Conficker-Wurm eine Gefahr für Windows-Nutzer dar. Wie der Sicherheitsspezialist Qualys ermittelte, haben rund 10 Prozent der Nutzer die Microsoft-Sicherheitsaktualisierung bisher nicht installiert, die vor dem Wurm schützt.

Bereits im Oktober 2008 stellte Microsoft die Aktualisierung MS08-067 bereit. Seitdem haben zwar die meisten Windows-Nutzer die Aktualisierung installiert, aber nicht alle. Weiterhin ist einer von zehn Windows-PCs noch ungesichert. Und 25 von 1000 PCs sind sogar mit dem Conficker-Wurm infiziert. Das berichtet die Computerworld unter Berufung auf Qualys.

Anfällig für eine Conficker-Infektion sind fast alle Windows-Versionen, solange die entsprechende Sicherheitsaktualisierung nicht installiert wurde.

Studie: Windows-Nutzer mit Aktualisierungen überfordert

Anwendungen (60px)
Der Sicherheitsdienstleister Secunia hat ermittelt, dass ein durchschnittlicher Windows-Nutzer alle fünf Tage eine neue Sicherheitsaktualisierung installieren müsste. Das überfordert die Nutzer, so Secunia.

Secunia stellt Privatnutzern mit dem kostenlosen Personal Software Inspector (PSI) ein Programm zur Verfügung, mit dem sich die auf Windows-PCs installierte Software auf Sicherheitslücken untersuchen lässt. Aus den einzelnen Untersuchungen stellt Secunia Statistiken zusammen. In der letzten Januarwoche befanden sich laut Secunia auf der Hälfte aller mit dem PSI-Programm untersuchten Computer 66 oder mehr Softwarepakete von 22 oder mehr Softwareanbietern.

Adobe hat Probleme mit der Sicherheit

Adobe-Logo (60px)
Software-Hersteller Adobe sieht sich mit einer zunehmenden Anzahl bekannter Sicherheitslücken in seinen Produkten konfrontiert. Jüngstes Beispiel ist eine kritische Sicherheitslücke im Download Manager von Adobe.

Vor zwei Tagen hat der US-Software-Hersteller Adobe Sicherheitslücken in seinen Produkten Adobe Reader und Acrobat geschlossen (wir berichteten). Jetzt, zwei Tage später, wird die nächste kritische Sicherheitslücke bekannt. Betroffen ist dieses Mal der Download Manager von Adobe. Das berichtet die Computerworld unter Berufung auf den Sicherheitsexperten Aviv Raff.

Laut Raff soll die Nutzung einer verschlüsselten Verbindung des Download Managers zu Adobes Website nicht korrekt funktionieren.

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