Online-Werbung

EASA und IAB Europe geben Empfehlungen für verhaltensbasierte Online-Werbung

EASA-Logo
Der Europäische Verband der Online-Werbeunternehmen (IAB Europe) und die Europäische Allianz der Werbeselbstkontrolle (EASA) haben Ende vergangener Woche ein neues Icon und eine neue Website angekündigt, die verhaltensbasierte Werbung im Internet für Verbraucher transparenter machen sollen.

Verhaltensbasierte Werbung ist umstritten. Für Unternehmen, die Kunden binden und neue gewinnen wollen, ermöglicht diese Art der Werbung, die Kunden gezielter anzusprechen. Verbraucherschützer, Datenschützer und auch viele Verbraucher haben hingegen Vorbehalte und kritisieren verhaltensbasierte Werbung als undurchsichtig und datenschutzfeindlich.

IAB Europe und EASA haben am Donnerstag der vergangenen Woche ein "interaktives Icon" angekündigt, das für Transparenz und Wahlmöglichkeiten in Bezug auf verhaltensbasierte Online-Werbung sorgen soll.

Online-Werbung: US-Unternehmen stellen Opt-out-Icon vor

Sicher surfen (60px)
In einem Versuch, der Regulierung durch die US-Handelsaufsicht FTC zuvorzukommen, führt die Digital Advertising Alliance heute ein verbindliches Opt-out-Icon für verhaltensbasierte Werbung ein.

Das neue Icon trägt den Namen "Advertising Option Icon". Es soll in Zukunft Online-Werbeanzeigen kennzeichnen, die aufgrund einer Analyse des Online-Verhaltens von Surfern geschaltet wurden (engl. "behavioral targeting").

Durch einen Klick auf das Icon, das die Form eines blauen "i" in einem blauen Dreieck hat, gelangen die Websurfer auf eine spezielle Webseite. Dort können sie angeben, dass sie in Zukunft keine verhaltensbasierte Werbung erhalten wollen ("Opt-out").

Google – viel mehr als eine Suchmaschine

Google (60px)
Datenschutz bei Google
Haben Sie heute schon "gegoogelt"? Wenn Sie regelmäßig im Web surfen, werden Sie diese Frage wahrscheinlich mit ja beantworten. Doch kennen Sie sich auch mit dem Datenschutz bei Google-Diensten aus? In unserem Google-Schwerpunkt erklären wir Ihnen ausführlich, worauf Sie achten sollten.

Google ist in den vergangenen Jahren praktisch zum Inbegriff einer Suchmaschine geworden. Marktforschern zufolge hat Google in Deutschland einen Marktanteil zwischen 80 und 90 Prozent errungen. Wer im Internet sucht, sucht meistens bei Google. Dafür gibt es auch gute Gründe. Googles Suchmaschine ist schnell, greift auf einen riesigen Datenbestand (Index) zu und zeigt die Suchergebnisse in übersichtlicher Form.

Kostenlose Google-Dienste

Google bietet neben seiner Suchmaschine weitere Dienste im Internet an.

vzbv: Mehr Schutz für Kinder nötig

Kindersicherung (60px)
Viele Webseiten, die sich an Kinder richten, enthalten unzulässige Werbung. Das hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in einer Überprüfung von Spieleportalen festgestellt.

„Werbung kommt auf Kinderseiten oft als Wolf im Schafspelz daher“, kritisiert Vorstand Gerd Billen. Welche Anforderungen Internetangebote für Kinder erfüllen sollten, hat der vzbv in einem Forderungskatalog zusammengefasst. Anlass der Veröffentlichung ist der Fraud Prevention Month des internationalen Verbrauchernetzwerkes ICPEN.

Urheber der überprüften Seiten sind Unternehmen aus der Film- und Fernseh-, Werbe- und Medienbranche. Ziel der stichprobenartigen, nicht repräsentativen Untersuchung war es, Probleme zu identifizieren, mit denen Kinder in der digitalen Welt konfrontiert sind.

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