Trojaner

Gefährliches Firefox-Add-on späht Passwörter aus

Hinter dem Firefox-Add-on Mozilla Sniffer verbirgt sich kein Sicherheitsprogramm, sondern Schadsoftware. Firefox-Hersteller Mozilla hat das Add-on für den Download gesperrt und verschickt Warnungen an die Betroffenen. Bei einem weiteren Add-on wurde eine Sicherheitslücke entdeckt.

Lenovo-Support verbreitet Schadcode

Die Support-Website des Computer-Herstellers Lenovo ist von Angreifern manipuliert worden. Dadurch wurde beim Herunterladen von Treibern heimlich eine Verbindung zu einem Server in China hergestellt und wahrscheinlich Schadcode nachgeladen.

Phishing-Trojaner lockt Filesharer in die Falle

Ein neuer Trojaner breitet sich im Fahrwasser der Klage-Kampagnen von Musik- und Filmindustrie gegen Filesharer aus. Der Trojaner erweckt bei den Betroffenen den Eindruck, dass sie wegen illegaler Downloads ins Visier der Rechteinhaber geraten sind. Mit dieser Methode sollen Kreditkarten-Daten erpresst werden.

Trojaner in gefälschten Adobe-Updates

Der Antiviren-Software Hersteller Trend Micro warnt vor einem neuen Trojaner, der sich als Software-Update von Adobe-Produkten tarnt. Auf infizierten Rechnern werden Schadprogramme nachgeladen und installiert. Diese verschicken Daten über die Nutzer der betroffenen Computer ins Internet.

Website des Umweltbundesamtes mit Trojaner infiziert

Das Webangebot des Umweltbundesamtes (UBA) www.umweltbundesamt.de war anscheinend vom 19. März bis 22. März 2010 mit dem Trojaner ZeuS infiziert. Anwender, die in diesem Zeitraum die Website des UBA besucht haben, sollten überprüfen, ob Ihr Computer möglicherweise von dem Trojaner infiziert wurden.

Das Geschäft mit der Angst – Schadsoftware "Security Essentials"

Microsofts kostenloses Programm Microsoft Security Essentials schützt vor Viren und anderer Schadsoftware. Nun verbreiten findige Geschäftemacher eine Software namens Security Essentials 2010, die ähnlich wie das echte Microsoft-Produkt klingt und aussieht, im Kern aber selber Schadsoftware ist.

Firefox-Add-ons kamen mit Trojaner

Zwei Firefox-Add-ons, „Sothink Web Video Downloader 4.0“ und „Master Filer“, waren mit einem Trojaner infiziert. Bis zu 4.600 Firefox-Anwender könnten sich damit infiziert haben.

Internetbetrüger „phishen“ nach Geld

OnlineBanking Datenklau (klein)
Online-Banking gilt grundsätzlich als sicher, so lange die Konto-Zugangsdaten sicher verwahrt und sorgsam eingesetzt werden. Mit der zunehmenden Verbreitung von Online-Banking haben aber auch die Betrugsversuche, insbesondere das „Phishing“, zugenommen. Dabei versuchen Kriminelle dem Internetnutzer durch verschiedenste Tricks Kontodaten zu stehlen oder abzuluchsen.

Der aus den englischen Worten Password (Kennwort), harvesting (ernten) und fishing (Angeln) zusammengesetzte Begriff P-h-ishing bezeichnet – bildlich gesprochen – das „Angeln“ von Kennwörtern (Passwörtern). Gemeint ist damit der Diebstahl von Kennwörtern oder anderen Zugangsdaten. Bankkunden werden beim Phishing von Kriminellen beispielsweise mit gefälschten E-Mails dazu verleitet, ihre vertraulichen Bankdaten herauszugeben.

Betrugsfälle durch Phishing erreichten 2007 einen vorläufigen Höhepunkt.

Online-Banking: Wie Sie Gefahren meiden

Online-Banking (klein)
Wenn Sie von der Bank bereitgestellte Geräte wie Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker oder Überweisungsterminals benutzen, kümmert sich die Bank um deren Sicherheit. Beim Online-Banking sind Sie selbst für die Sicherheit des genutzten Computers verantwortlich. Wenn Sie durch Schadprogramme auf Ihrem Computer Geld verlieren, dann könnte die Bank Sie in die Pflicht nehmen.

Online-Banking-Nutzer sind ein beliebtes Ziel für Betrüger. Denn der Aufwand ist für Betrüger relativ gering, der Ertrag dagegen meist hoch. Soweit sollten Sie es gar nicht erst kommen lassen. Dieser Artikel informiert Sie über die Gefahren und wie Sie ihnen begegnen können.

Adobe will bedrohliche Sicherheitslücke nicht sofort schließen

Bereits am Dienstag hat der Softwarehersteller Adobe bestätigt, dass seine Produkte Adobe Acrobat und Adobe Reader von einer kritischen Sicherheitslücke betroffen sind. Eine Sicherheitsaktualisierung hat der Hersteller jedoch erst für den 12. Januar angekündigt.

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