Beim sozialen Netzwerk SchülerVZ hat es offensichtlich eine neue Datenschutzpanne gegeben. Dem Blog Netzpolitik.org wurden 1,6 Millionen Datensätze von überwiegend minderjährigen Schülern zugespielt.
Die Daten wurden laut Netzpolitik.org anhand der Mitgliedschaft der Schüler in verschiedenen SchülerVZ-Gruppen ermittelt und gesammelt. Es handelt sich dabei zum Teil um Basisdaten von Mitgliederprofilen, die als öffentlich eingestuft sind. Zum Teil wurden aber auch Daten gesammelt, die normalerweise als privat gekennzeichnet sind. Die Datensammlung war möglich, weil die Sicherheitsvorkehrungen von SchülerVZ anscheinend mangelhaft sind.
Bereits im vergangenen Jahr machte SchülerVZ mit einem ähnlichen Datenleck auf sich aufmerksam.