Privatsphäre

Datenspuren und Daten sparen beim Websurfen

Anonym surfen mit Maske (60px)
Spurlos geht nicht
Spurlos im Web surfen? Gibt's nicht! Wer im Web surft, hinterlässt Spuren. Und wer Webdienste wie soziale Netzwerke, Online-Shops und Suchmaschinen benutzt, hinterlässt noch mehr Spuren. Wer aber darauf achtet, wenig Spuren zu hinterlassen, surft sicherer und schützt seine Privatsphäre.

Spuren legen

Stellen Sie sich vor, Sie hätten beim Verlassen Ihrer Wohnung einen mit sehr feinem Sand gefüllten Rucksack auf dem Rücken. Der Rucksack hat ein winzig kleines Loch, durch das bei jedem Schritt, den Sie gehen, ein paar Sandkörner herausfallen und auf dem Boden liegen bleiben. Den ganzen Tag über tragen Sie diesen Rucksack mit sich herum und hinterlassen überall eine Spur aus Sandkörnern. Erst, wenn Sie wieder daheim sind, schnallen Sie den Rucksack ab.

Persönliche Datenspuren im Netz

Datenspuren (60px)
Bei Ebay alten Hausrat versteigern, mit der Google-Suchmaschine Informationen suchen, Zeitungen online lesen – bei allen Aktivitäten im Internet hinterlassen wir Datenspuren. In unserem Schwerpunkt „Datenspuren im Internet“ geben wir Ihnen einen Überblick, wo Sie welche Datenspuren im Internet hinterlassen und wie Sie weniger von Ihren Daten im Internet preisgeben.

In den letzten Jahren sind immer wieder Datenschutzprobleme von IT-Unternehmen öffentlich geworden. Apple hatte im iPhone versehentlich viel mehr Daten zu Ihren Aufenthaltsorten, so genannte Geodaten, unverschlüsselt gespeichert als geplant, Google sammelte im Rahmen seiner Streetview-Aufzeichnungen auch sensible Daten aus WLAN-Netzen und Sony wurden gleich Millionen von Kundendaten seines Playstation-Netzwerks gestohlen.

Die Beispiele zeigen: Nutzer können sich nicht darauf verlassen, dass Unternehmen mit ihren Daten immer sorgsam umgehen.

EU-Datenschutzbeauftragter: Vorratsdatenspeicherung verletzt Grundrechte

Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung verstößt nach Ansicht des EU-Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx gegen die Grundrechte auf Schutz der Privatsphäre und Datenschutz. Die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung sieht Hustinx nicht belegt.

iPhone und iPad 3G speichern Ortungsdaten

Apples iPhone und iPad 3G zeichnen die Bewegungsdaten ihrer Nutzer auf und speichern diese anscheinend unbegrenzt. Beim Synchronisieren der Geräte mit iTunes werden die Daten zusätzlich auf dem Computer unverschlüsselt abgespeichert. Datenschützer sehen darin eine klare Verletzung der Privatsphäre der Nutzer.

Facebook veröffentlicht neue Privatsphäre-Einstellungen

Das soziale Netzwerk Facebook hat seine Privatsphäre-Einstellungen erneut aktualisiert. Jetzt können Facebook-Nutzer einstellen, wer welche Informationen ihres Facebook-Profils einsehen kann. Die Neuerung soll Facebook-Nutzern größere Kontrolle über ihre persönlichen Daten geben.

Fingerabdrücke durch Nutzung von Webbrowsern

Wer glaubt, anonym im Internet zu surfen, wird jetzt eines Besseren belehrt. Die US-Amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation hat nachgewiesen, dass es um den Datenschutz beim Benutzen von Webbrowsern schlecht bestellt ist. Denn Webbrowser geben zu viele Informationen über die Nutzer weiter.

Mit klicksafe durch den Dschungel der Privatsphäre-Einstellungen

Die stetig steigenden Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke bestätigen es: facebook, studiVZ, wkw und Co. sind aus der Alltagswelt nicht mehr wegzudenken. Millionen Nutzer veröffentlichen regelmäßig Informationen und Bilder über sich in Online-Netzwerken. klicksafe stellt deshalb drei umfassende Leitfäden für mehr Sicherheit und Privatsphäre in Sozialen Netzwerken zur Verfügung.

Verbraucherschutzministerin Aigner: "Privates muss privat bleiben"

Nachdem Facebook auf die zunehmende Kritik seiner Nutzer nicht reagiert, wendet sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner mit einem offenen Brief persönlich an den Facebook-Gründer und Vorstandsvorsitzenden Mark Zuckerberg. Sie fordert, die persönlichen Daten von Facebook-Mitgliedern umfassend zu schützen.

EU: Parlament und Datenschützer fordern transparente ACTA-Verhandlungen

Der EU-Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx hat sich kritisch zum Ablauf der Verhandlungen über das geplante internationale Anti-Piraterie-Abkommen ACTA geäußert. Seiner Meinung nach verletzen Internetsperren den Datenschutz. Auch das EU-Parlament verlangt nach Aufklärung.

Buzz - neue Google Mail-Funktion löst Datenschutzbedenken aus

Der Internetriese Google hat am Dienstag Abend seinen neuen Dienst Buzz öffentlich vorgestellt. Buzz stellt den Google-Nutzern Funktionen bereit, die aus sozialen Netzwerken bekannt sind. Bekannte und Freunde sollen sich über Google auf dem Laufenden halten – ohne jegliche Verzögerungen bei der Bereitstellung der Informationen. Bestimmte Daten können aber auch von anderen gesehen werden.

Inhalt abgleichen