Tauschbörsen

Ansgar Heveling, die "digitalen Horden" und die bürgerliche Gesellschaft 2.0

Glühbirne (60px)
Bei der letzten Wählerstimmenumfrage hier in Berlin wurde der Piratenpartei auf kommunaler Ebene ein Wählerpotenzial von 14 Prozent (mehr als den Grünen) und auf Bundesebene von 11 Prozent bescheinigt. Wieso dieser hohe Zuspruch? Na klar, das liegt an Ansgar Heveling. Ansgar wer? Glauben Sie nicht?

Filesharing: Münchner Gericht sieht "rechtsfreie Räume im Internet"

Deutsches Recht
Internetprovider sind nicht verpflichtet, auf Grundlage des Urheberrechtsgesetzes die IP-Adressen von Filesharern *"auf Zuruf"* von Rechteinhabern zu speichern, hat das Landgericht München I entschieden. Der Gesetzgeber müsse die *"Regelungslücke"* schließen.

Wieder einmal hat sich ein deutsches Gericht mit dem Auskunftsanspruch von Paragraf 101 des Urheberrechtsgesetzes auseinandergesetzt. Ein Rechteinhaber aus der Filmbranche wollte einen DSL-Provider per einstweiliger Verfügung dazu zwingen, die IP-Adressen von Kunden, denen er den illegalen Upload von Filmen in Tauschbörsen vorwarf, auf Zuruf zu speichern. So wollte der Rechteinhaber sicherstellen, dass er sich - nach Einholung einer richterlichen Anordnung - die Daten herausgeben lassen kann. Andernfalls würde der Auskunftsanspruch ins Leere laufen, da der Provider die Daten gelöscht hätte.

OLG Köln: Ermittlung von IP-Adressen in Tauschbörsen fragwürdig

Deutsches Recht
Das Oberlandesgericht Köln hat in einem Tauschbörsenfall die Anordnung der Herausgabe von persönlichen Daten eines Nutzers durch das Landgericht Köln für unzulässig erklärt. Das OLG zweifelte an der Zuverlässigkeit der Ermittlung des Nutzers anhand von IP-Adressen.

LG Hamburg: 30 Euro Schadensersatz für zwei illegale Uploads

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Das Hamburger Landgericht hat in einem Verfahren um den Schadenersatz für den illegalen Upload zweier älterer Musikstücke entschieden, dass pro Titel 15 Euro angemessen sind, wenn nicht mehr als 100 Downloads erfolgten.

OLG Köln: Beschwerderecht bei Weitergabe von Providerdaten an Rechteinhaber

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In einem Verfahren um die illegale Nutzung einer Tauschbörse hat das Oberlandesgericht Köln in einem Beschluss festgestellt, dass Inhabern eines Internetanschlusses ein Beschwerderecht gegen die richterliche Anordnung der Weitergabe identifizierender Informationen durch den Provider an den Rechteinhaber zusteht.

Frankreich: Rebellischer Provider muss Warnbriefe an Filesharer verschicken

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Ab sofort wird auch der französische Internetprovider Free Warnbriefe an Filesharer weiterleiten, bei denen die Hadopi-Behörde Urheberrechtsverletzungen vermutet. Den Widerstand des Providers hat Kulturminister Mitterand mit einem Dekret gebrochen.

Französischer Provider trickst Hadopi-Behörde aus

Hadopi_Logo
Vergangene Woche hat die französische Urheberrechtsbehörde Hadopi mit der Versendung von Warnbriefen an mutmaßliche Online-Urheberrechtsverletzer begonnen. Die Kunden des Internetproviders Free bleiben davon vorerst verschont, denn der ISP verschickt keine Warnbriefe.

c't-Artikel über unberechtigte Abmahnungen online

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Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wo massenhaft mit Abmahnungen Geld verdient wird, da wird auch schon mal der Falsche zur Kasse gebeten. Was Betroffene dagegen tun (oder nicht tun) können, beschreiben Holger Bleich, Joerg Heidrich und Thomas Stadler in einem Artikel der Zeitschrift c't (Ausgabe 19/2010).
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