Am Sonntag hat Adobe außer der Reihe eine Aktualisierung für den Flash Player veröffentlicht. Damit wird eine kritische Sicherheitslücke geschlossen, die Angreifern die Übernahme von personalisierten Webseiten erlaubt.
Eine Cross-Site-Scripting-Lücke erlaubt es Angreifern, die Identität von Nutzern zu missbrauchen, die sich bei Webdiensten angemeldet haben. Beispielsweise könnten so E-Mails im Namen des Nutzers versandt werden, wenn dieser an einem Webmail-Dienst angemeldet ist. Genauere Details hat Adobe bisher nicht mitgeteilt. Laut Adobe gibt es bereits Berichte, dass die Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt wird.
Von der Sicherheitslücke betroffen sind der Adobe Flash Player 10.3.181.16 und ältere Versionen für Windows, Mac OS X, Linux, Solaris und Google Chrome.