Opt out

Bundesbeauftragter für Datenschutz kritisiert TKG-Novelle

Deutsches Recht
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, hat die vergangene Woche verabschiedete Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) als unzureichend bezeichnet. Der Gesetzgeber habe EU-Vorschriften zu Cookies nicht umgesetzt.

Schon kurz nach ihrer Verabschiedung am vergangenen Donnerstag sorgt die Novelle des Telekommunikationsgesetzes für Kritik unter Oppositionsparteien, Bürgerrechtlern und Datenschützern. Unter anderem wird kritisiert, dass die Befristung für die Speicherung von Telekommunikationsdaten gestrichen und auf die Festschreibung eines Universaldienstes für die Breitbandversorgung verzichtet wurde.

Google führt Opt-out für Daten von WLAN-Access-Points ein

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Besitzer von WLAN-Access-Points werden in Zukunft einer Nutzung der WLAN-Daten ihres Geräts im Rahmen von Googles ortsbezogenen Diensten widersprechen können. Google wird für die Besitzer entsprechender Geräte weltweit eine Opt-out-Möglichkeit schaffen. Das Unternehmen folgt damit den Forderungen europäischer Datenschützer.

Datenschützer setzen sich durch

Das als "WiFi-Gate" bekannt gewordene Datenschutzdebakel hat weitere Folgen. Wie Googles Datenschutzbeauftragter Peter Fleischer gestern in einem Blogeintrag mitteilte, will Google für die Nutzung der Funkdaten von WLAN-Access-Points eine Opt-out-Möglichkeit einrichten. Das Unternehmen kommt damit "Forderungen mehrerer europäischer Datenschützer" nach, erklärte Fleischer. Nach einem Opt-out werden "unsere Dienste diesen Access Point nicht mehr nutzen, um den Aufenthaltsort eines Nutzers zu bestimmen", schreibt Fleischer.

Online-Werbung: US-Unternehmen stellen Opt-out-Icon vor

Sicher surfen (60px)
In einem Versuch, der Regulierung durch die US-Handelsaufsicht FTC zuvorzukommen, führt die Digital Advertising Alliance heute ein verbindliches Opt-out-Icon für verhaltensbasierte Werbung ein.

Das neue Icon trägt den Namen "Advertising Option Icon". Es soll in Zukunft Online-Werbeanzeigen kennzeichnen, die aufgrund einer Analyse des Online-Verhaltens von Surfern geschaltet wurden (engl. "behavioral targeting").

Durch einen Klick auf das Icon, das die Form eines blauen "i" in einem blauen Dreieck hat, gelangen die Websurfer auf eine spezielle Webseite. Dort können sie angeben, dass sie in Zukunft keine verhaltensbasierte Werbung erhalten wollen ("Opt-out").

Video: Personalisierte Suche ohne Anmeldung in Google abwählen

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In diesem kurzen Bildschirmvideo zeigen wir, wie und wo Sie das Opt-out-Cookie von Google zum Abwählen der personalisierten Google-Suche herunterladen können.

Datenschutz bei der Google-Suche

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Die Suche ist der bekannteste Dienst von Google. Die Suchmaschine wurde so populär, dass das Verb "googeln" zum Synonym für eine Suche im Internet geworden ist. Doch eine Google-Suche ist nicht ohne Datenschutzrisiko. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Werbung als Preis für die kostenlose Suche

Googles Internet-Suche ist unter anderem so beliebt, weil sie kostenlos, umfangreich und schnell ist. Ihre Leistungsfähigkeit erreicht Googles Suchmaschine durch die Auswertung der Suchanfragen und der angeklickten Suchergebnisse. Daraus wird der so genannte "Seitenrang" (englisch page rank) errechnet, der über die Reihenfolge der Anzeige von Treffern entscheidet.

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