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Datenschutz bei der Google-Suche

Google (60px)
Die Suche ist der bekannteste Dienst von Google. Die Suchmaschine wurde so populär, dass das Verb "googeln" zum Synonym für eine Suche im Internet geworden ist. Doch eine Google-Suche ist nicht ohne Datenschutzrisiko. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Werbung als Preis für die kostenlose Suche

Googles Internet-Suche ist unter anderem so beliebt, weil sie kostenlos, umfangreich und schnell ist. Ihre Leistungsfähigkeit erreicht Googles Suchmaschine durch die Auswertung der Suchanfragen und der angeklickten Suchergebnisse. Daraus wird der so genannte "Seitenrang" (englisch page rank) errechnet, der über die Reihenfolge der Anzeige von Treffern entscheidet.

Soziale Netzwerke verraten Nutzerdaten an Werbeunternehmen

Soziale Netzwerke (60px)
Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge geben Facebook, MySpace und andere soziale Netzwerke persönliche Daten ihrer Nutzer an Online-Werbeunternehmen weiter. Damit verstoßen Sie zum Teil gegen ihre eigenen Datenschutzbestimmungen.

Die Datenweitergabe geschieht in dem Moment, in dem Nutzer sozialer Netzwerke auf Werbeanzeigen klicken. Dabei werden automatisch Nutzernamen, Nutzer-IDs und in einigen Fällen auch weitere personenbezogene Informationen an die Lieferanten der Werbeanzeigen geliefert. Neben Facebook und MySpace geben auch LiveJournal, Xanga und Digg Daten weiter.

Zu den Unternehmen, an die die Daten geschickt werden, gehören laut Wall Street Journal unter anderem die Google-Tochter DoubleClick und Yahoos Right Media.

Studie: Soziale Netzwerke lassen persönliche Daten durchsickern

Soziale Netzwerke (60px)
Eine aktuelle Studie von US-Forschern hat nachgewiesen, dass soziale Netzwerke persönliche Informationen ihrer Mitglieder ohne deren Wissen weiterverbreiten. Werbedienstleister wie DoubleClick und andere Dritte haben indirekt Zugang zu den personenbezogenen Daten bei MySpace, Facebook, Twitter & Co.

Soziale Netzwerke haben ihre Schattenseiten. Dazu gehören auch Probleme mit dem Datenschutz. Zwei US-Forscher haben jetzt nachgewiesen, dass die populärsten sozialen Netzwerke persönliche Daten "durchsickern" lassen. Ohne Wissen ihrer Mitglieder landen deren persönliche Daten in großem Umfang bei Werbedienstleister wie DoubleClick (gehört Google). Zum Teil ist das auf absichtliches Handeln zurückzuführen, zum Teil auf Unachtsamkeiten bei der Programmierung der Websites.

Balachander Krishnamurty von AT&T und Craig E.

Ein Maus-Treiber mit Hintertür, noch mehr verseuchte Werbeanzeigen und eine Sicherheitslücke in iTunes

Antiviren-Software (60px)
Websurfen ist diese Woche besonders gefährlich. Es wimmelt nur so von kritischen Sicherheitslücken. Wer etwa eine Razer-Maus sein Eigen nennt, hat sich womöglich beim Firmware-Update einen Trojaner eingefangen.

Razer-Maus-Treiber infiziert

In die Website des US-Maus- und Tastaturherstellers Razer ist eingebrochen worden. Unbekannte Kriminelle haben vor einigen Tagen die von Razer zum Download angebotenen Treiber und Firmware-Dateien mit einem Schadprogramm infiziert.

New York Times schaltet betrügerische Werbeanzeige

Sicher surfen (60px)
Leser der New York Times wurden am Wochenende auf der Website der Tageszeitung mit einer betrügerischen Werbeanzeige konfrontiert. Die Anzeige verwies die Leser auf eine externe Website, wo sie aufgefordert wurden, als Antiviren-Software getarnte Schadsoftware zu installieren.

Am Sonntag bekamen manche Leser der Online-Ausgabe der renommierten New York Times ein Pop-up-Fenster zu sehen, das sie dazu aufforderte, sich von einer anderen Website Antiviren-Software zu installieren. Das sei nötig, weil der Computer mit einem Virus infiziert wäre. Bei der Website, auf die die Leser weitergeleitet wurden, handelt es sich aber um ein betrügerisches Angebot (so genannte Scareware). Das angebliche Antiviren-Programm ist in Wirklichkeit Schadsoftware, die den Nutzer zum Kauf eines nutzlosen Programms nötigen soll.

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