Termin-Verwaltung mit Google Kalender

Anleitung im Thema Google
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Google Kalender (120px)
Sicher und datenschutzgerecht
Mit Google Kalender können Sie Ihre Termine online verwalten und Freunden Einblick in Ihre Terminplanung gewähren. Es ist auch möglich einen Vereinskalender gemeinsam zu führen. Dabei ist es wichtig, dass Sie auf die Sicherheitseinstellungen Ihres Kalenders achten. Denn sonst kann es passieren, dass alle Welt Zugriff auf Ihren Kalender hat.

Eigenes Google-Konto ist Pflicht

Um Kalender nutzen zu können, benötigen Sie ein Nutzer-Konto bei Google. Sind Sie Besitzer eines solchen Kontos, können Sie nach der Anmeldung sofort beginnen, Kalender zur Verwaltung Ihrer Termine zu benutzen. Sollten Sie aber noch nicht über ein Google-Konto verfügen, müssen Sie sich eins anlegen, um Google Kalender nutzen zu können. In unserer Anleitung, wie Sie ein Google Konto erstellen können, erklären wir Ihnen, wie das geht und worauf Sie dabei achten müssen.

Grundeinstellungen überprüfen

Google bietet in seinem Kalender-Dienst die Möglichkeit, sämtliche Termine öffentlich sichtbar zu machen, das heißt, freizugeben. So können diese auch in den Suchergebnissen von Google erscheinen. Für öffentliche Ankündigungen von Veranstaltungen - beispielsweise Vereinsfeiern - ist eine solche Einstellung vielleicht nützlich. Nutzen Sie Google Kalender jedoch privat, dann ist diese Funktion meistens unerwünscht. Deshalb sind Kalender standardmäßig als „privat“ eingestellt. Das bedeutet, dass die von Ihnen eingetragenen Termine nur für Sie sichtbar sind. Um sicher zu gehen, dass Ihre Termine wie gewünscht eingerichtet sind und nicht öffentlich zugänglich sind und kein Unbefugter Ihren Kalender einsehen kann, sollten Sie zuerst ein paar Einstellungen überprüfen.

Öffnen Sie dazu das Pop-up-Menü durch Anklicken des Pfeils neben dem Namen Ihres Kalenders. Diesen finden Sie unter dem Menüpunkt "Meine Kalender" in der linken Spalte. Jetzt wählen Sie den Menüpunkt „Diesen Kalender freigeben“. Auf der Einstellungsseite die nun erscheint, sollte die Option „Diesen Kalender öffentlich machen“ nicht ausgewählt sein. Außerdem dürfen unter der Überschrift „Für bestimmte Personen freigeben“ keine E-Mail-Adressen außer Ihrer eigenen erscheinen.

Eine sichere Verbindung zum Kalender verwenden

Sie können Google-Kalender über eine verschlüsselte Verbindung zu nutzen. Dazu müssen Sie das „http“ in der Adresszeile Ihres Browsers durch ein „https“ ersetzen. Das „s“ steht für „sicher“ (englisch secure) und bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Ihrem Computer und dem Server verschlüsselt wird. Bei der Übertragung von persönlichen Daten wie Terminen oder E-Mails sollten Sie immer eine https-Verbindung - eine sichere Verbindung - bevorzugen.

Achten Sie darauf, auch bei der Verwendung von anderen Termin-Verwaltungsprogrammen, die auf Ihrem Computer installiert sind und den Google-Kalender-Dienst nutzen, die Adresse mit einem vorangestellten „https“ zu versehen.

Eine anderes Sicherheitsrisiko können Sie nur schwer ausschließen: Wenn Sie Ihren Kalender für bestimmte Personen freigeben, dann können Sie nicht kontrollieren, ob auch diese Nutzer sichere Verbindungen benutzen. Sie können Ihre Kommunikationspartner lediglich auf die Wichtigkeit einer sicheren Datenübertragung hinweisen.