Bankgeschäfte von zu Hause – Einstieg ins sichere Online-Banking

Einführung im Thema Online-Banking
Diese Seite drucken
Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland
Online-Banking (120px)
Per Online-Banking lassen sich Bankgeschäfte zu Hause am Computer erledigen. Mit einigen Sicherheitsmaßnahmen können Sie sich vor Gefahren durch Viren, Trojaner und Phishing wappnen. Unsere Einführung zeigt Ihnen, wie Sie Online-Banking sicher gestalten.

Sicherheit außerhalb einer Online-Banking-Sitzung

Auch wenn Sie keine Online-Banking-Sitzung durchführen, versuchen Betrüger oder Schadprogramme, die sich auf das Ausrauben von Konten spezialisiert haben, auf immer wieder neue Arten an Ihre Zugangsdaten und Authentifizierungsmittel zu gelangen. Daher sollten Sie folgende Punkte beachten.

Zugangsdaten und Authentifizierungsmittel sicher verwahren

Selbst wenn Sie sicher sind, dass Ihnen zu Hause niemand die Zugangsdaten, TAN-Liste oder TAN-Generator vom Schreibtisch entwenden kann: Verwahren Sie diese sofort nach der Online-Banking-Sitzung wieder an den sicheren Aufbewahrungsorten. Dies gilt erst recht, wenn Sie Online-Banking unterwegs benutzen müssen. Schon eine kleine Nachlässigkeit genügt, und Betrüger könnten Zugang zu Ihrem Konto erlangen.

Kontobewegungen beobachten

Es gibt keine absolute Sicherheit – dies gilt auch für das Online-Banking. Bei allen Vorsichtsmaßnahmen kann es vorkommen, dass unrechtmäßig auf Ihr Konto zugegriffen wurde. Kontrollieren Sie daher regelmäßig die Kontobewegungen auf Auffälligkeiten und melden Sie solche sofort Ihrer Bank. Handeln Sie zu spät oder gar nicht, lässt sich ein finanzieller Schaden eventuell nicht mehr verhindern.

Phishing-E-Mails und ‑Anrufe ignorieren

Vermutlich haben Sie solche E-Mails auch schon mal erhalten: Scheinbar teilt Ihnen eine Bank per E-Mail mit, dass Sie für eine "Sicherheitsüberprüfung" einen Link anklicken und sich mit Ihren Zugangsdaten für das Online-Banking anmelden sollen; oder es wird verlangt, die Zugangsdaten und eine oder mehrere TANs einzugeben oder zuzuschicken.

Manchmal sind diese E-Mails in schlechtem Deutsch verfasst, oder Sie haben gar kein Konto bei dieser Bank. Es kommt aber immer häufiger vor, dass diese E-Mails täuschend echt aussehen, als kämen Sie von Ihrer Bank. Selbst die Absenderadresse scheint real von Ihrer Bank zu sein, oder es wird gar Ihr Name, Kontonummer und Adresse genannt – aber auch hier handelt es sich um eine Fälschung!

Besonders dreist ist es, wenn Betrüger Sie anrufen und sich als Bankangestellter ausgeben. Dabei kann es sogar vorkommen, dass diese Ihren Namen und Kontonummer, oder andere persönliche Daten kennen.

Daher: Ignorieren Sie solche E-Mails oder Anrufe! Klicken Sie keinesfalls auf einen der Links in den E-Mails, und geben Sie nie die Zugangsdaten oder TANs preis. Mit solchen Methoden, "Phishing" genannt, versuchen Betrüger Ihr Online-Konto auszuräumen.

Banken verlangen niemals Ihre Zugangsdaten, weder per E-Mail noch per Telefon. Im Zweifelsfall rufen Sie Ihre Bank über die Ihnen bekannte Nummer an oder fragen persönlich bei Ihrer Bank nach.

Bei Verdacht: Sofort die Bank kontaktieren

Sollten Sie einmal Zugangsdaten, TAN-Liste, TAN-Generator, Chipkarte oder das Mobiltelefon verloren haben, oder auch nur den Verdacht haben, dass diese in falsche Hände gelangt sind, dann kontaktieren Sie unverzüglich Ihre Bank! Jede Bank bietet Notfallnummern an, die Sie Tag und Nacht erreichen können. Sie benötigen hierzu in der Regel Ihre Kontonummer und weitere persönliche Daten.

Falls sie im Notfall die Nummer Ihrer Bank nicht parat haben, können sie den "Sperr-Notruf" 116 116 (kostenlos innerhalb Deutschlands), im Ausland +49 116 116 (kostenpflichtig) anrufen. Dieser Dienst ist Tag und Nacht erreichbar und leitet zur jeweiligen Notrufzentrale Ihrer Bank weiter. Halten Sie hierzu die Bankleitzahl Ihrer Bank bereit. Weitere Informationen finden Sie auf deren Webseite http://www.sperr-notruf.de