Phishing-E-Mail aus dem Urlaub

Böse E-Mail (60px)
Sie kennen die üblichen Phishing-Mails, die meist in schlechtem Deutsch Ihre Bankdaten ergaunern möchten oder Geld versprechen oder fordern. Was aber, wenn ein Freund oder eine Bekannte per E-Mail einen Hilferuf aus dem Ausland sendet?

Die persönliche E-Mail-Adresse gilt häufig auf den ersten Blick in das Eingangspostfach dazu, "gute" E-Mails von "schlechten" Werbe-, Spam- und Phishing-E-Mails zu unterscheiden. Wenn man häufig mit jemanden kommuniziert, sieht man auf den ersten Blick: Ah, das kommt von der Freundin XYZ oder dem Bekannten ABC.

Leider ist dies nicht immer so. Nicht zuletzt da einige unsichere Passwörter für ihr E-Mail-Konto benutzen, oder Schadsoftware auf dem eigenen oder (im Urlaub!) fremden Computer das Passwort ausliest, kann das E-Mail-Konto schnell in die Hände von Betrügern gelangen. Und diese sind immer wieder erfolgreich, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Hier zwei Beispiele für angebliche Urlaubs-Hilferufe. Beide sind von der originalen E-Mail-Adresse der jeweiligen Person gesendet worden. Beide E-Mails klingen durchaus plausibel (es gibt offenbar auch Betrüger im Internet, die deutsch schreiben können!).

Natürlich gab es in beiden Fällen keinen solchen Notfall. Die Betrüger hatten beide Male Zugang zum E-Mail-Konto erlangt, und diese E-Mail an die im Konto befindlichen E-Mail-Adressen geschickt. Und zumindest in einem der beiden Fälle schickte prompt eine Person dann Geld direkt an die Betrüger...

Fazit: Wenn ein solcher Hilferuf kommt, dann sollte man sich auf jeden Fall vorher informieren, ob die jeweilige Person wirklich Hilfe braucht. Also anrufen (nicht über die Telefonnummer in der E-Mail!), bei gemeinsamen Freunden nachfragen, und so weiter. Meist findet man schnell heraus, ob wirklich ein Notfall vorliegt oder nicht.

Phishing-E-Mail 1

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Phishing-E-Mail 2

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